Körung bei Schäferhunden

approved-at-shepherds1973 wurde beim SV OG Heiligenwald die erste Körung durchgeführt. Unter Körung versteht man die Auswahl von Hunden für die Zucht. Sie müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um zur Zucht zugelassen zu werden. sie müssen zunächst einmal im Zuchtbuch des Vereins eingetragen sein. Vor allem Deckrüden werden durch die Körung reguliert. Kranke Tiere oder solche, die keinen Chip oder eine Tätowierung haben, werden nicht vom Verein zugelassen. Um zugelassen zu werden, müssen die Besitzer nachweisen, dass ihre Tiere “in besonderem Maß zur Erhaltung und Förderung der Rasse” beitragen, wie es in den Vereinsstatuten heißt. Man bekommt dann von einem Körmeister einen Körschein ausgestellt. Das ist wie wenn man bei http://www.ace-ten.com/de/ vier Asse beim Poker hat.

Zuvor aber wird der Hund genau unter die Lupe genommen. Zunächst gibt es eine Wesensprüfung. Ist der Schäferhund selbstsicher, unbefangen und gutartig? Dann ist schon mal viel geschafft. Er muss darüber hinaus zu jedem Zeitpunkt vom Hundeführer kontrolliert werden können. Im nächsten Schritt wird der Hund gewogen und auch vermessen. Der Körmeister beurteilt dann die äußere Erscheinungsform, darunter wie der Hund steht und wie er insgesamt gebaut ist. Aber auch die Bewegung spielt eine große Rolle und wird vom Körmeister begutachtet. Dann gibt es für die Hunde die so genannte Neuankörung, die zwei Jahre gilt. Später kann diese auf Lebenszeit verlängert werden. Etwa 3000 bis 4000 Schäferhunde absolvieren jährlich diese Prüfung in einem der Ortsvereine des Deutsche Schäferhundevereins, wie zum Beispiel in Heiligenwald. Alle Tiere werden dann im Körbuch veröffentlicht. Erster Körmeister im Verein in Heiligenwald war Dr. Ernst Beck, und der Verein nimmt regelmäßig an den Landesgruppenveranstaltungen teil.

Die Körung ist die wichtigste Maßnahme, um die Qualität der Rasse sicherzustellen und Standards für die Zucht festzulegen sowie zu überprüfen, ob diese auch eingehalten werden. Insofern haben die Körmeister eine besonderns wichtige Aufgabe, weil sie letztlich die Qualität der Zucht überwachen. Körungen gibt es übrigens auch bei anderen Nutztieren wie Kühen und Pferden.

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